Markus Siegrist
Sprünglistrasse 1
3006 Bern


 
 

Grossbrand I – Feuer im Dach

Meterhohe Flammen in der Berner Altstadt: Es ist Sonntag­morgen, 3. Oktober 2010. In einem Zimmer im Räblus-Haus – neben dem Berner Kornhaus – bricht Feuer aus. Die Berufs­feuer­wehr rückt mit dem Löschzug (22 Mann) aus, kann den Brand löschen und zieht ab. Doch nach 9 Uhr bemerkt die zurück­gebliebene Brand­wache ein erneutes Entfachen des Feuers. Gewaltige Flammen schlagen aus dem Dachstock des historischen Gebäudes. Die Feuerwehr muss Verstärkung anfordern: Insgesamt stehen 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Zivilschutz und Sanitätspolizei im Einsatz. Die Löscharbeiten dauern bis in die Abendstunden. Verletzt wird glücklicherweise niemand.

Im denkmalgeschützten Barockgebäude aus dem 18. Jahrhundert befinden sich das Restaurant ‹Räblus› und die ‹Pery›-Bar. Die Kantonspolizei geht von Brandstiftung aus. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken.

Der Grossbrand erinnert an das Feuerinferno an der Junkerngasse im Jahr 1997. Damals standen mehrere Altwohnungen in Vollbrand und es war ein Todesopfer zu beklagen.

(siehe Rubrik Printartikel Feuer zerstört oberen Teil des Restaurants in der Berner Altstadt auf der Titelseite von «Der Bund»)

 

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Grossbrand II – Raub der Flammen

Montag, 6. Februar 2012, kurz vor 16.30 Uhr, bricht an der Worbstrasse in Rüfenacht (BE) im Restaurant «Sonne» Feuer aus.

Als Minuten später die Einsatzkräfte eintreffen, steht das Gebäude bereits im Vollbrand. Drei Personen, die sich in der Wirtschaft aufgehalten haben, können sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Der Feuerwehr gelingt es, das Vieh, das im angebauten Ökonomieteil stallt, ins Freie zu schaffen.

Wegen des Grossereignisses wird die Worbstrasse und ein Autobahnzubringer gesperrt. Auch der Tramverkehr der Linie 6 zwischen Rüfenacht und Worb muss eingestellt werden. Es kommt in der ganzen Region zu Verkehrsbehinderungen.

Wegen der starken Rauchentwicklung können die Löscharbeiten fast ausschliesslich nur mit Atemschutzgeräten verrichtet werden. Die hohe Minus-Temperatur erschwert den Löscheinsatz zusätzlich, gefriert doch das Löschwasser auf dem Boden, auf den Geräten und auch auf den Wehrdienstanzügen.

Im Einsatz stehen Polizei, Sanität und die Feuerwehren Worb, Allmendingen, Muri-Gümligen und die Berufsfeuerwehr Bern. Rund 120 Feuerwehrleute sind mit 18 Einsatzfahrzeugen an Ort und können ein Übergreifen des Feuers auf anliegende Häuser verhindern.

Immer wieder flammen Glutnester auf. Erst gegen 2 Uhr nachts ist das Feuer unter Kontrolle.

Das Restaurant mit dem angebauten Ökonomiegebäude brennt bis auf die Grundmauern ab. Verletzt wird niemand.

Brandursache war ein überhitztes Kaminrohr. Es entstand ein Sachschaden in Millionenhöhe.

Am nächsten Morgen ist das Ausmass des Grossbrandes ersichtlich: Die Bilder wirken bizarr und zeigen eindrücklich die in Eis erstarrte Brandruine. Noch qualmt leichter Rauch aus dem niedergebrannten Ökonomieteil. Das gefrorene Löschwasser ziert Bäume, Sträucher mit Eis und die Grundmauern sind mit Eiszapfen versehen. Übrig geblieben ist das Gerippe des einst schmucken Landgasthofes.

(siehe Rubrik Bildreports: Das Feuer flammte immer wieder auf und Sonne-Wirt: „Im Moment ist meine Existenz kaputt" in der «Berner Zeitung» und Eisiges Schauspiel nach Grossbrand in Rüfenacht in der «Solothurner Zeitung» und in der «Aargauer Zeitung»)

 

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Die Löscharbeiten dauern bis
spät in die Nacht...

 

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Am nächsten Morgen: die in
Eis erstarrte Brandruine...

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Zimmer-, Wohnungs- und andere Brände

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Im Feuer gestorben: Ein Wohnungsbrand in der Alterssiedlung
Holligen an der Bahnstrasse in Bern fordert ein Todesopfer
Wohnungsbrand an der
Dunantstrasse in Bern

 

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Wohnungsbrand an der Brunnadernstrasse in Bern brand_10 brand_11
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Ein Feuer zerstört in Bümpliz mehrere Wohnwagen
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Explosion in einer Berner Recyclingfirma
siehe unter Bildreports: Ursache der Explosion ist geklärt im «Thuner Tagblatt»
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