Markus Siegrist
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Schicksal IPolizeichef zeigt Herz

Es könnte die Drehbuchvorlage für einen rührenden Welt­schmerz-Trivialfilm sein: Ein Kind verliert seine Eltern, weil er seine Beamtenpflicht gewissenhaft ausgeführt hat; das Kind bekommt wieder Eltern, weil er menschlich gehandelt hat: Gerhard Eggimann, Chef des Drogendezernates der Berner Kantonspolizei, ein Gesetzeshüter mit Leib und Seele – und auch mit Herz.

Die Geschichte nimmt im Sommer 1993 ihren Anfang: In einer Asylantenunterkunft bei Nieder­wangen (BE) sprengt die Berner Kantonspolizei unter der Führung von Adjutant Eggimann einen mutmasslichen Kokainhändlerring. Unter den Verhafteten befindet sich ein Ehepaar nigerianischer Herkunft mit zwei kleinen Kindern.

Dass der Polizeichef bei diesem routinemässigen Einsatz in der Folge bis ins Innerste seines Herzens gefordert werden sollte, ahnt er (noch) nicht. Diesen Einsatz wird Eggimann wohl kaum vergessen, vor allem jenen Moment nicht, als nach den Verhaftungen ein verängstigter kleiner Knirps übrig geblieben ist.

Der Junge heisst Lukas, sein Spitzname ist ‹Luki›. Er hat die ganze Polizeiaktion miterlebt und muss mit ansehen, wie die Polizisten seine Eltern und sein Schwesterchen im Polizeiauto abtrans­por­tieren.

Den Vater überführen die Beamten in ein Bezirksgefängnis und die Mutter sitzt seither in der Frauen­straf­anstalt Hindelbank. Das Mädchen kann, weil es noch ein Bébé ist, bei der Mutter bleiben. Wohin aber mit ‹Luki›, mit seinen verständnislosen grossen schwarzen Kulleraugen?

Polizeichef Eggimann nimmt den kleinen Knaben an der Hand, geht zum Polizeifahrzeug und sagt zu seinen Beamtenkollegen: «Wenn wir nicht wissen, wohin mit ihm, nehme ich den Kleinen für eine Nacht oder zwei zu mir, bis sich eine geeignete Pflegefamilie finden lässt.»

Eggimanns Frau Hanni hatte gegen den unerwarteten Besuch nichts einzuwenden und schliesst den niedlichen Erdenbürger gleich in ihr Herz. «Falls sich niemand findet, kann er doch bei uns bleiben», meint sie. Ihr Mann willigt ein.

Der Sprössling gedeiht prächtig und ist, so scheint es, rundum glücklich. Nicht das Geringste lässt darauf schliessen, dass ‹Luki› seine leiblichen Eltern vermisst. Trotzdem halten Eggimanns den Kontakt zur Mutter aufrecht. Regelmässig besucht der Kleine mit «Mami» seine inhaftierte «Mam». Dass es eine Idylle auf Zeit ist, ist den Pflegeeltern bewusst.

Aus einer Nacht werden zehn Monate: Früher als erwartet haben die Behörden entschieden, ‹Lukis› leibliche Mutter noch vor Abschluss der gerichtlichen Voruntersuchung aus der Haft zu entlassen und auszuschaffen. Grund: Die verstrichene Zeit in U-Haft ist dem möglichen Urteil angemessen. Zudem spielt die aussergewöhnliche Familiensituation eine wesentliche Rolle für die vorzeitige Haftentlassung. Der Vater bleibt jedoch weiterhin im Gefängnis.

Eggimanns haben inzwischen vom Ausschaffungsbefehl schweren Herzens Kenntnis genommen. «Es fällt uns sehr schwer und der Abschied wird weh tun; es wird bei uns sicher Tränen geben», sagt Polizist Eggimann und drückt den Kleinen fest an seine Brust.

Stunden später verlassen ‹Luki› und seine «Mam» die Schweiz und fliegen Richtung Nigeria – in eine ungewisse Zukunft…

(siehe Printartikel Der Abschied wird weh tun im «St. Galler Tagblatt»; Das Schicksal des kleinen ‹Luki› in der «Solothurner Zeitung» und im «Langenthaler Tagblatt» sowie in der «Berner Rund­schau»; Polizeichef mit viel Herz und Luki ist bei der Mutter in Afrika im «Bild der Frau»; Beim Polizei-Chef fand Lukas (2) ein neues Zuhause in «Neue Welt»; Polizist zieht das Kind von Drogen­händlern auf – er hat sie selber verhaftet in das «Neue Blatt»; Polizeichef ist jetzt Lukas ‹Papi› in «das neue Wochenend»; Ticket in eine ungewisse Zukunft in «7 Tage»)

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Schicksal II – Sie ist stärker als ihr Schicksal

Verena Lörtscher ist bis zum Kopf vollständig gelähmt – eine Folge der Kinderlähmung. Deswegen muss sie ganze 46 Jahre im Spitalbett verbringen: 36 Jahre im Berner Insel­spital und 10 Jahre im Krankenheim «Gottes­gnad» im Berner Wittigkofen-Quartier. Trotz schwerster Behin­derung schreibt sie ein Buch über ihr Schicksal und malt Bilder.

Die Leidensgeschichte der damals 27-jährigen Mutter von drei Kindern beginnt 1956, als sie an Kinder­lähmung erkrankt: Von einem Tag auf den andern wird Verena Lörtscher von ihrer Familie und der vertrauten Umgebung in Oberwil im Simmental weggerissen und im Berner Insel­spital hospita­lisiert. Ihr freies, selbständiges Leben muss die Leidtragende plötzlich mit einem Leben in der monotonen, engen Welt eines Spitalzimmers tauschen.

Eine Beatmungsmaschine und ein Sekretabsauggerät gegen die Erstickungsgefahr halten die junge Mutter am Leben. Die Nahrung muss ihr anfänglich über eine Magensonde eingeführt werden.

Völlig abhängig von Mensch und Maschine befallen sie Gefühle der Einsamkeit und der Aussichts­losigkeit. Die Stimmung schwankt: Weinen und Lachen wechseln so rasch wie Verzweiflung und Hoffnung.

Erst nach einem jahrelang dauernden Prozess gelingt es Verena Lörtscher, ihr Schicksal zu ak­zeptieren. Danach – im Alter von 45 Jahren – lernt sie mit unermüdlichem Willen das Maschinen­schreiben. Die Schreibmaschine steuert sie durch Saugen und Blasen mit dem Mund über ein pneumatisches System.

Auf diese Weise schreibt sie ein fast 200-seitiges Buch über ihr Schicksal. Es trägt den zuver­sichtlichen Titel: «Gelähmt und doch lebendig». Acht Jahre arbeitet Sie daran, «tippt» Buchstabe um Buchstabe, sucht dann vier Jahre einen Verleger – und wird fündig.

Ihr Buch erregt auf dem Schweizer Markt keine Furore. Trotzdem wird die beträchtliche Anzahl von fast 6'000 Exemplaren verkauft.

Das Buch kann durchaus Emotionen wecken. Vor allem aber schafft es Achtung und Respekt vor der Autorin, die ihre Leidens­geschichte ohne Bitternis und oft sogar mit leisem Humor schildert.

Mit ihrem Werk schafft sie den Durchbruch aus der ‹anonymen›, isolierten Spitalwelt und erlangt einen bemerkenswerten und zugleich verdienten Popu­lari­täts­grad: Das Schweizer Fernsehen und andere Medien werden auf die Frau aufmerksam.

Dank der fortschreitenden Technik ist die handi­capierte Patientin zunehmend auf weniger mensch­liche Hilfe angewiesen. Die Saug- und Blastechnik gehört der Vergangenheit an. Sie erhält eine ‹Selbst­bedienungs­computer­anlage›. Damit kann sie mit der Zunge über einen Sensor Kontakt auslösen und so Schreibmaschine, Telefon, Fernseher, Radio, Alarmglocke und Nachtlicht eigen­ständig bedienen.

Im September 2002 stirbt Verena Lörtscher im Alter von 73 Jahren. Sie ist bis zuletzt geistig beweglich geblieben.

(siehe Printartikel Seit 35 Jahren liegt Verena Lörtscher im Krankenhaus – den Lebensmut hat sie dabei nicht verloren im «Tina» und Od 35 lat Szwajcarka Verena Lörtscher przebywa  w szpitalu, a mimo to potrafi cieszyc sie zyciem im «Tina» (polnische Ausgabe); Wenn der Mund die Hände ersetzt in der «Glücks Post»; Chip, Chip Hurra! Wenn der Mund die Hände ersetzt. Abhängig, nein danke! im «Senioren Express»; Ich wollte hundert Mal sterben im «Ethos»; Gelähmt und doch lebendig im «Teens»; Lernprozess durch langes Leiden im «Chrischona Magazin»; Wenn der Mund die Hände ersetzt  im «Informatio»; Wenn der Mund die Hände ersetzt im «St. Antonius von Padua» und Ich wollte hundert Mal sterben im «Christsein heute»)

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So entstand das Manuskript für
ihr Buch: Für den Buchstaben A z. B. musste V. Lötscher einmal am Röhrchen saugen, einen Pau­sen­impuls lang warten und dann blasen

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Dank einem Seitenwender kann sie selbständig Bücher und Zeit­schriften lesen

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Die begabte Mundmalerin beim letzten Pinselstrich

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V. Lörtscher – angeschlossen
am Sauerstoffschlauch

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Reinigen und Sekret absaugen
aus der künstlich geschaffenen Öffnung am Hals zur Luftröhre

 

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V. Lörtscher bei der täglichen
Physiotherapie

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Jeder Impuls zum Computer
erfolgt durch Zungenkontakt
mit dem Sensor

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Ich im Gespräch mit Verena
Lörtscher

Kinderlähmung

Die Kinderlähmung (Poliomyelitis) ist eine äusserst heimtückische Krankheit. Der aktive Erreger verursacht Entzündungen der Nervenzellen, so dass es zu Lähmungserscheinungen kommt, die in gravierenden Fällen sogar tödlich ver­laufen. Die ansteckende Viruskrankheit wütete anfangs des 19. Jahrhun­derts in ganz Europa – auch in der Schweiz. Dank Impfschutzmassnahmen gehört diese gefürchtete Zivilisationsseuche heute der Vergangenheit an.

 

Schicksal III – Der steile Aufstieg und tiefe Fall des Boxers Enrico Scacchia

In den Achtzigerjahren ist er einer der erfolgreichsten und populär­sten Boxer der Schweiz. Ihm wird eine grosse Karriere voraus­gesagt. Das charis­ma­tische und tem­pe­ra­ment­volle Box­talent aus Bern, Enrico Scacchia, scheitert aber auf inter­natio­naler Ebene kläg­lich. Es folgt der tiefe Fall: Tab­let­ten­sucht, Schei­dung und juris­ti­scher Klein­krieg gegen den Schwei­ze­ri­schen Box­verband (SBV). Hinzu kommen ver­bale At­ta­cken gegen Be­hör­den­mit­glieder und Tät­lich­keiten. Heute lebt der IV-Rentner zurück­gezogen in einer kargen Klein­wohnung.

Enrico Scacchias Boxerkarriere ist stark von seiner Kindheit und Jugend geprägt. Der am 27. April 1963 in Bern-Bümpliz ge­bo­rene Italiener­knabe wächst in zer­rüt­teten Familien­ver­hält­nissen auf. Seine Mutter schiebt ihn früh in ein Inter­nat nach Italien ab. Dort gilt unter den Kindern das Faust­recht. Hier lernt Enrico sich durch­zu­set­zen und zu wehren. Mit 9 Jahren kehrt er zu seinem Geburtsort zurück, wo er die obli­gate Schule besucht. An­fäng­lich be­spöt­teln ihn seine Mit­schüler viel­fach mit dem dif­fa­mie­ren­den Ausdruck «Sou-Tschinggu». Die Retour­kutsche kommt post­wen­dend: Enrico ballert mit den Fäusten auf die Be­tref­fen­den ein. So ver­schafft er sich Respekt. Etwas später boxt er in seiner Frei­zeit Plausches halber mit Ski­hand­schuhen gegen ältere Schü­ler – meistens mit Erfolg. So findet er Ge­fallen an dieser ‹Sport­art›.

Mit 12 Jahren verfolgt er am TV den Boxmatch von Cassius Clay alias Muham­med Ali gegen Georg Foreman. Dieser Kampf weckt in ihm den Ent­schluss, Boxer zu werden. Zuerst trainiert er zu Hause: Er drescht gegen seine Bett­mat­ratze. Später meldet er sich auf ein Inserat beim legen­dä­ren Box­trainer Charly Bühler, der sein Talent schnell erkennt und ihn dann über Jahre er­folg­reich auf­baut. Seine Bilanz als als Ama­teur­boxer be­ein­druckt: 65 Kämpfe; da­von 54 Siege, 7 Un­ent­schie­den und 4 Nie­der­la­gen.

Dem Italo-Berner glückt der Wechsel ins Profi­lager. Seine Zukunft sieht viel­ver­spre­chend aus. Sein schneller Aufstieg und sein spek­ta­ku­lä­res Auf­treten wecken das Inter­esse der Medien. Die Boule­vard­presse nennt ihn «Rocky der Schweiz» und füllt Seiten mit Be­rich­ten über den ge­fei­er­ten Box-Star. Sein Ge­sicht er­scheint auf den Titel­seiten diver­ser Blätter. Es folgen Glamour-Auftritte im Fernsehen als «schöner Enrico».

1985 erhält der smarte Boxer die erste EM-Chance im Halb­mittel­gewicht. Der Fight gegen den Fran­zosen Freddy Skouma, den er in der sechsten Runde klar mit K. o. verliert, be­wirkt eine Wende: Scacchia löst sich von seinem Trainer und managt sich selber. Dies ist wohl der grösste Fehl­entscheid in der Lauf­bahn des Kampf­sport­lers. Denn jetzt miss­achtet er alle Regeln eines kon­ti­nuier­li­chen Trainings­auf­baus und ver­spielt mit der eigen­wil­li­gen Kar­riere­planung seine Be­gabung. Er nimmt zu viel harte Schläge auf sich, geht viel zu Boden, ver­liert so an Sub­stanz und wechselt mehr­mals die Ge­wichts­klasse.

1987 ist der zweite EM-Kampf im Halbschwergewicht gegen den Holländer Alex Blanchard angesagt. Auch diesen Kampf muss er in der 9. Runde mit K. o. aufgeben.

Sein letzter Profiboxkampf bestreitet er 1991 gegen Luciono Caioni (I) und unterliegt mit K. o. bereits nach 45 Sekunden. Er verlässt den Ring auf allen vieren und gibt den Rück­tritt vom Box­sport bekannt. Er sei müde und möge nicht mehr.

Die Auswirkungen seiner Sportätigkeit sind fatal: Ein medizi­nisches Gut­achten dia­gnos­ti­ziert eine chronisch pro­gressive, trauma­tische Boxer-Enze­phalo­pathie: eine orga­nische Er­kran­kung des Gehirns, verursacht durch schwere oder häufige, mittel­schwere Kopf­schläge. Die Krank­heit kann zu Alz­heimer oder Parkin­son führen oder diese doch begüns­tigen. Ein Fortsetzen der Karriere birgt somit das Risiko einer Invali­dität. Aufgrund dieser Diagnose ver­weigert der Schweize­rische Box­verband (SBV) 1993 die Lizenz in letzter Instanz. Dagegen erhebt Scacchia 1995 Anklage, blitzt aber vor Obergericht ab.

Scacchias Palmarès: 52 Profi­kämpfe, 41 Siege (26 K. o.), 3 Unent­schieden und 8 Nieder­lagen. Er ist dreimal Schweizer und einmal italieni­scher Meister geworden.

Auf die Knockouts im Ring folgt nun auch im privaten Leben des zweifachen Vaters eine Nieder­lage der anderen. Die Negativ-Schlag­zeilen häufen sich: Seine Frau Nadia lässt sich von ihm scheiden und erhält das Sorge­recht für Tochter und Sohn. Und offen­bar hat die ehemals grosse Berner Box­hoffnung während Jahren regel­mässig Medi­kamen­ten­miss­brauch begangen: morgens eine Ration Ampheta­mine zum ‹Auf­putschen›, abends Valium zum ‹Herunter­fahren›. Immer­hin kann er sich ohne ärztlich-thera­peutische Hilfe von seiner Medi­kamen­ten­ab­hängig­keit befreien und ist bis heute clean geblieben.

Um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, ist Scacchia fortan als Taxi­chauffeur unter­wegs, entdeckt Gott und die Bibel – und erfährt gewis­ser­massen eine Würdi­gung: Sein Leben wird 1996 als Bühnen­stück «Der Boxer» am Berner Stadt­thea­ter urauf­geführt.

Den Szenen auf der Bühne folgen unschöne Szenen im Leben: Nach einer Polizei­kontrolle versetzt der einstige Boxer 1998 einem Poli­zisten einen Kinn­haken, und im Jahr 2000 bedroht er die dama­lige Fürsorge­direktorin Ursula Begert in Briefen und später an ihrem Wohnort, weil die Vor­mundschafts­behörde das Besuchs­recht seiner Kinder auf ein Mini­mum ein­ge­schränkt hat. Deswegen verfügt Regierungs­statt­hal­terin Regula Mader 2002 einen für­sorge­rischen Frei­heits­entzug gegen den einstigen Faus­tkämpfer; sie klagt ihn wegen übler Nach­rede, Be­schimp­fung, Be­dro­hung und einer Tät­lich­keit an (er hat sie bei einer zufäl­ligen Begeg­nung be­spuckt).

Vor Gericht muss Scacchia allemal Niederlagen einstecken, hat Geld­strafen und Ver­fahrens­kosten zu bezahlen und eine Freiheits­strafe von 20 Tagen zu ver­büssen. Damit kommt er noch glimpf­lich davon, wird ihm doch ver­min­derte Zu­rechnungs­fähig­keit attestiert.

Heute bezieht der gesundheitlich angeschlagene Scacchia eine IV-Rente und wohnt zurück­ge­zogen mit seinen beiden Katzen in einer kargen 2-Zimmer-Wohnung in Bern-Bümpliz.

Was einst blosse Leidenschaft war, entfaltete sich nach sportlichen Höhe­punkten mehr und mehr zur Sucht. Zwar hat Scacchia im christ­lichen Glauben Halt ge­funden, doch die Droge «Boxen» hat ihn nicht frei­gelassen. Begreif­lich: Seine sport­lichen High­lights gehören zu seinen inten­sivsten und emotio­nalsten Mo­men­ten seines Lebens.

Die Bilder dazu entstanden 1995 anlässlich der Klage Scacchias gegen den Schweize­rischen Box­ver­band (SBV).

(siehe Printartikel Der Fight vor Obergericht im «Beobachter»; Schlägt für Enrico Scacchia bald wieder der Gong? in der «Sonntags Zeitung»; Schlägt für Boxer Enrico Scacchia bald wieder der Gong? im «Aargauer Tagblatt»; Enrico Scacchias Kampf um die Kampf­taug­lich­keit geht in die ent­schei­dende Runde in der «Solo­thurner Zeitung», im «Langen­thaler Tag­blatt» und in der «Berner Rund­schau»)

 

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Scacchia vor dem Berner 0bergericht

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Das Lachen (rechts) ist ihm nach der
Urteilsverkündung sicher vergangen

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Nach gescheiterter Boxerkarriere:
Scacchia verdient seinen Lebens-
unterhalt mühsam als Taxifahrer

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Taxifahrer und Bibelleser – träumt von
einem Comeback als Boxer

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Unerlässlich vor jedem Boxkampf:
Das Wickeln von Box-Bandagen

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«Ich bin am Ende!»

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Die Aggressionen
gegenüber den
Behörden hat er
überwunden
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Nicht nur südländi-
sches Heissblut:
Unter Medikamen-
teneinfluss stand
er ständig unter
Hochspannung

 

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Mit Gottes Hilfe zur Ruhe gekommen

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Scacchia lebt ein zurückgezogenes
Leben mit seinen zwei Katzen

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Wohl für immer an den Nagel
gehängt: seine Boxhandschuhe